{"id":52,"date":"2023-03-09T20:35:46","date_gmt":"2023-03-09T19:35:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/?page_id=52"},"modified":"2023-03-09T20:38:50","modified_gmt":"2023-03-09T19:38:50","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/?page_id=52","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h4>Chronik des Bezirksverband Wipperf\u00fcrth seit 1950<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war ein sehr geschichtstr\u00e4chtiges Jahr, das Jahr 1950, als in der Gastst\u00e4tte Franz Harhaus in Wipperf\u00fcrth am 9. M\u00e4rz 1950 durch Pr\u00e4lat Dr. Louis und dem Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundes der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften Direktor K\u00f6rner die Gr\u00fcnderversammlung zur Gr\u00fcndung des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth er\u00f6ffnet wurde. Es herrschte in dieser Zeit Aufbruchstimmung. Die Wirren des 2. Weltkrieges r\u00fcckten in den Hintergrund und die sehr junge Bundesrepublik Deutschland nahm Struktur an. Zwar gab es damals noch \u00fcber 2 Millionen Arbeitslose, aber die Grundversorgung der Bev\u00f6lkerung war inzwischen gesichert, so dass 3 Wochen nach der Gr\u00fcndung des Bezirksverbandes die Rationierung von Lebensmitteln auf Lebensmittelkarten aufgehoben werden konnte.<\/p>\n<p>Als sehr schwierig und langwierig gestalten sich damals die Gespr\u00e4che mit den Besatzungsm\u00e4chten bez\u00fcglich des Wiederaufbaus der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften, wusste Pr\u00e4lat Dr. Louis in seiner Er\u00f6ffnungsrede auf der Gr\u00fcnderversammlung zu berichten.<br \/>\nAllerdings gelang es, nach sehr viel \u00dcberzeugungsarbeit so Dr. Louis, dass die Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften als einziger deutscher Sch\u00fctzenbund die Tradition des deutschen Sch\u00fctzenwesens in die \u201eNeue Zeit\u201c hineintragen durften. Mit packenden Worten stellte Dr. Louis die Aufgaben heraus, die den Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften auf religi\u00f6sem, sozialem, kreativen, geistlichen und sportlichen Gebiet gestellt wurden.<\/p>\n<p>Die damalige Zugeh\u00f6rigkeit von Wipperf\u00fcrth und Lindlar zum Rheinisch-Bergischen-Kreis hatte die Verantwortlichen des Bundes dazu veranlasst, den Kreis in 3 Bezirksverb\u00e4nde zusammen zu fassen: Bergisch-Gladbach, K\u00fcrten und Wipperf\u00fcrth. Diese 3 Bezirksverb\u00e4nde existieren heute unter den Bezeichnungen: Bergisch Land, S\u00fclztalverband und Wipperf\u00fcrth. Zum Bergisch Land sollten 12, zum S\u00fclztalverband 6 und zum Bezirksverband Wipperf\u00fcrth 11 Bruderschaften geh\u00f6ren.<br \/>\nAllerdings hatten sich an diesem Gr\u00fcndungstag einige Bruderschaften noch nicht entschieden, welchen der 3 Bezirksverb\u00e4nde sie sich anschlie\u00dfen wollten, sodass die urspr\u00fcngliche Planung nicht realisiert werden konnte. F\u00fcr Wipperf\u00fcrth hatte diese Unschl\u00fcssigkeit der Bruderschaften die Bedeutung, dass weniger Vereine als vorgesehen sich dem Bezirksverband Wipperf\u00fcrth anschlossen. Dies waren: St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg, St.Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Loope, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld und St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft Wipperf\u00fcrth.<\/p>\n<p>Ein weiterer H\u00f6hepunkt auf dieser so bedeutungsvollen Gr\u00fcndungsversammlung war die Wahl des ersten Bezirksvorstandes. Der erste Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth hie\u00df nach der Wahl Franz Harhaus von der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft Wipperf\u00fcrth. Als Stellvertreter wurde gew\u00e4hlt Clemens Causemann von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg. Das Amt des Schriftf\u00fchrers wurde Studienrat Paul Engel ebenfalls von der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft Wipperf\u00fcrth \u00fcbertragen.<br \/>\nNachdem alle \u00c4mter demokratisch vergeben waren, wollte Dr. Louis die Versammlung nicht schlie\u00dfen, ohne besonders darauf hinzuweisen, dass die oberste Priorit\u00e4t dem Aufbau der Jungsch\u00fctzenabteilung zu gelten hat. Dieser Aufruf hat bis in die heutige Zeit Aktualit\u00e4t. Ebenso rief er auf Anregung des Pr\u00e4sidenten des Bundes, F\u00fcrst zu Salm-Reiferscheid auf, den Wohnungsbau im Bezirksverband Wipperf\u00fcrth tatkr\u00e4ftig zu unterst\u00fctzen. Es seien bereits dem Gedanken des Wiederaufbaus einige Bruderschaften n\u00e4her getreten, in Gemeinschaftsarbeit ein Wohnhaus zu errichten, so Dr. Louis. Danach wurde die Versammlung geschlossen, aber nicht ohne Gebet.<\/p>\n<p>Was es heisst \u00dcberzeugungsarbeit den alliierten M\u00e4chten gegen\u00fcber zu leisten, wurde sp\u00e4testens deutlich am 15. Oktober 1950, am Tag des ersten Bezirksschie\u00dfens in Agathaberg. Gro\u00dfe Bedenken herrschten damals vor gegen\u00fcber der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland von Seiten der Siegerm\u00e4chte. Das hatte nat\u00fcrlich Auswirkungen auf den Schie\u00dfsport. Und so war es lediglich gestattet, in der Disziplin Luftgewehr, den Vergleichskampf auszutragen. Das tat der Freude allerdings keinen Abbruch. Die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier gewann die Wanderkette mit 391 Ringen, vor der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern mit 335 Ringen und der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg mit 350 Ringen. Unter den Kl\u00e4ngen des Musikvereins Wipperf\u00fcrth nahm Franz Harhaus die Siegerehrung vor.<\/p>\n<p>In den darauf folgenden 4 Jahren hofften die Bruderschaften, dass die Beschr\u00e4nkungen bez\u00fcglich der Waffenart bald aufgehoben wurden. Die Schie\u00dfarten wurden erweitert. So gab es neben dem Schie\u00dfen um die Wanderkette auch die Mannschaftsmeisterschaft und die Einzelmeisterschaft. Auch der B\u00fcrgermeisterpokal wurde bereits ausgeschossen. Als besonders erfolgreich erwiesen sich in der damaligen Zeit die Sch\u00fctzen der St. Elgelbertus Sch\u00fctzengesellschaft Wipperf\u00fcrth, die viermal in Folge die Wanderkette gewannen und ebenfalls in den Meisterschaftswettk\u00e4mpfen die vorderen Pl\u00e4tze belegten. Auch die Nachwuchsarbeit zeigte ihre ersten Erfolge. So belegten die Jungsch\u00fctzen der Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft bei ihrem ersten Auftreten 1954 beim Bundesschie\u00dfen in Leverkusen-B\u00fcrrig den 2. Platz und erhielten f\u00fcr diese Leistung ein Kleinkalibergewehr, welches sie vom damaligen Innenminister und sp\u00e4teren Bundespr\u00e4sidenten Gustav Heinemann \u00fcberreicht bekamen.<\/p>\n<p>1955 war es endlich soweit. Die Beschr\u00e4nkung der Waffenarten wurde aufgehoben. Ob dieses Ereignis der Grund war zum ersten Mal den Bezirksk\u00f6nig zu ermitteln, wird wohl Spekulation bleiben. Jedenfalls errang beim Bezirksschie\u00dfen am 22. Juli 1955 in Agathaberg mit beeindruckenden 29 Ringen Josef Breidenbach von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld als erster die Bezirksk\u00f6nigsw\u00fcrde.<br \/>\nEin weiteres mit Interesse erwartetes Ereignis waren die Neuwahlen des Bezirksvorstandes. Zum neuen Bezirksbundesmeister wurde Theo Schmitz von der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern gew\u00e4hlt. Wiederw\u00e4hlen lie\u00df sich als Stellvertreter Clemens Causemann. Als weiterer neuer Mann wurde Albert Schwick von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld in den Bezirksvorstand gew\u00e4hlt. Ihm wurde die Doppelfunktion des Schriftf\u00fchrers und Kassierers \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Wie schon unter der F\u00fchrung des ersten Bezirksvorstandes war e auch in der Amtsperiode des zweiten Vorstandes offensichtlich, dass die Bruderschaften des Bezirksverbandes neben der Pflege des Brauchtums den Schie\u00dfsport f\u00f6rderten. So stellten sich sehr schnell Erfolge ein und die damaligen Sch\u00fctzen erlangten Bekanntheit \u00fcber die Grenzen Wipperf\u00fcrth\u00b4s hinaus. So verpassten 1955 die Wipperf\u00fcrther Jungsch\u00fctzen beim Sporttag der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften der Bist\u00fcmer K\u00f6ln, Aachen und M\u00fcnster, in K\u00f6ln-Ehrenfeld mit 2 Ringen den Sieg und damit die \u00dcbergabe der Bundesstandarte und den Gewinn einer Romfahrt.<\/p>\n<p>Pfingsten 1956 wurde das 500-j\u00e4hrige Bestehen der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft mit einem gro\u00dfen Sch\u00fctzenfest gefeiert. Der Hochmeister F\u00fcrst Salm-Reifscheidt lie\u00df es sich nicht nehmen zugegen zu sein und verlieh in Anwesenheit des Erzbischofs von K\u00f6ln Kardinal Dr. Josef Frings dem Regierungspr\u00e4sidenten von K\u00f6ln Dr. Warsch das gro\u00dfe Schulterband mit Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz.<\/p>\n<p>1958 war das Jahr der Jubil\u00e4en. Die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf und die St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern feierten ihr 75-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Auch der B\u00fcrgersch\u00fctzenverein Wipperf\u00fcrth wurde 75 Jahre alt. Allen drei Vereinen wurde ein silbernes Schild f\u00fcr die K\u00f6nigskette \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>1959 wurde Clemens Causemann zum Bezirksbundesmeister gew\u00e4hlt, der seit Bestehen des Bezirksverbandes die Geschicke im Vorstand als 2. Mann mitgelenkt hatte. Zum Stellvertreter w\u00e4hlten die Delegierten Hermann Hachenberg von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld. Theo Schmitz von der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft \u00fcbernahm die Position des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers, die die Aufgaben des Kassierers und Schriftf\u00fchrers in Personalunion beinhalteten.<\/p>\n<p>Die St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft Kreuzberg gr\u00fcndete sich im Jahre 1960 und konnte als weitere Bruderschaft im Bezirksverband Wipperf\u00fcrth begr\u00fc\u00dft werden.<br \/>\nBereits 1961 setzte sich die j\u00fcngste Bruderschaft des Bezirksverbands eindrucksvoll in Szene, als ihr erster K\u00f6nig Rudi W\u00fcnsche auch die Bezirksk\u00f6nigsw\u00fcrde errang.<\/p>\n<p>Zu den Neuwahlen des Bezirksvorstndes im Jahre 1961 hatte sich hoher Besuch angek\u00fcndigt. Der Generalpr\u00e4ses Lamberts sowie Direktor K\u00f6rner vom Bund der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften weilten an diesem Tag in Wipperf\u00fcrth. Anl\u00e4sslich des 40-j\u00e4hrigen Bestehens der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier, hielt der Generalpr\u00e4ses in Thier die Heilige Messe.<br \/>\nAb 14 Uhr am 22. Januar 1961 waren sie dann auf der Delegiertentagung des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth im Gemeinschaftsheim ebenfalls in Thier. Die Bruderschaften waren aufgefordert Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Wahl des Bezirksbundesmeisters zu machen. Und so standen folgende Kandidaten f\u00fcr die Wahl zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>Hermann Hachenberg, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld<br \/>\nKarl Jansen und Josef Blechmann, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier<br \/>\nKonstantin Habernickel, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf<br \/>\nChristian Jaches, St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Loope<br \/>\nHugo Henn, Sankst Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg<\/p>\n<p>Nach der Vorstellung der Kandidaten wurde Josef Blechmann von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier zum neuen Bezirksbundesmeister gew\u00e4hlt. Hermann Hachenberg hie\u00df der alte und neue stellvertretende Bezirksbundesmeister. Theo Schmitz \u00fcbernahm die f\u00fcr ihn gewohnte Position des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers. Zum Bezirksschie\u00dfmeister w\u00e4hlten die Delegierten Friedel Tintelnot, der zu damaliger Zeit mit anderen Sportsch\u00fctzen im Schie\u00dfen sehr erfolgreich war und was an anderer Stelle noch Erw\u00e4hnung findet. Erstmalig w\u00e4hlten die Delegierten auch einen Bezirksjungsch\u00fctzenmeister. Es war Bruno Sch\u00e4fer von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf.<\/p>\n<p>Mitte des Jahres 1961 verlie\u00df die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Loope den Bezirksverband Wipperf\u00fcrth. Sie wechselte in den S\u00fclztalverband und blieb somit dem Bund der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften treu.<\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt zeichneten sich die 60er Jahre als die erfolgreichsten des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth im Schie\u00dfsport aus. Von seiten des Bundes wurde man auf die besonders guten Schie\u00dfergebnisse, vor allen der Sch\u00fctzen der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft aufmerksam. So war es eigentlich eine Frage der Zeit, dass eine Einladung zum internationalen Vergleichskampf an die Sportsch\u00fctzen des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth ergingen. \u00d6sterreich sollte der Pr\u00fcfstein auf internationaler Ebene sein.<\/p>\n<p>Am 20. und 21. Juli 1962 war es auf der Schie\u00dfanlage der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Euskirchen soweit. Unter den f\u00fcnf gewerteten deutschen Sch\u00fctzen waren allein drei, die dem Wipperf\u00fcrther Verband angeh\u00f6rten: Heinz Nadolski, Siegfried Braun und Friedel Tintelnot.<br \/>\nAllerdings hatten die deutschen Sch\u00fctzen gegen die M\u00e4nner aus dem Vorarlberg keinen leichten Stand. Sie mussten auch mit einer Different von 14 Ringen beim KK-Schie\u00dfen den Mannschaftspreis den G\u00e4sten \u00fcberlassen. Das Ergebnis lautete 1811 Ringe f\u00fcr Deutschland und 1825 Ringe f\u00fcr \u00d6sterreich und somit ging der Mannschaftspokal des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer an unsere s\u00fcdlichen Nachbarn.<br \/>\nAls besonders Nervenstark bewiesen sich aber unsere Sch\u00fctzen aus Wipperf\u00fcrth. Mit 382 Ringen war Heinz Nadolski tagesbester und erhielt daf\u00fcr den Pokal des Bundes der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften aus den H\u00e4nden des Hochmeisters Graf Gahlen. Die Euskirchener Ausgabe der K\u00f6lnischen Rundschau schrieb dazu: \u201eEine gro\u00dfartige Geste der Kameradschaft kam von dem jungen Sch\u00fctzen Heinz Nadolski, der als bester Einzelsch\u00fctze einen Pokal erhielt und ihn weitergab an den \u00f6sterreichichen besten Einzelsch\u00fctzen Caser\u201c. Im inoffiziellen Luftgewehrvergleichswettkampf hatten die Deutschen die Nase vorne. 1346 zu 13110 Ringen der \u00d6sterreicher waren hier das Resultat. Ein R\u00fcckkampf in Vorarlberg der vereinbart wurde, ist leider nicht ausgetragen worden.<\/p>\n<p>Beeindruckende Leistungen wurden auch beim Bundesschie\u00dfen erzielt. In Kreuzweingarten am 2. September 1962 best\u00e4tigte die KK-Mannschaft der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft besetzt mit Siegfried Braun, Edi Arnold, Friedel Tintelnot und Heinz Nadolski ihre hervorragende Form mit dem 1. Platz im Endkampf. Auch in der Einzelwertung Platz 1 und 2 f\u00fcr Wipperf\u00fcrther Sch\u00fctzen. Der Preis damals f\u00fcr diese Leistung, eine 12-t\u00e4gige Romreise mit Audienz beim Papst Johannes XXIII.<\/p>\n<p>Nicht nur der Sport, auch die Besinnung auf die Ideale Glaube, Sitte und Heimat spielten damals eine ebenso wichtige Rolle wie in der heutigen Zeit. Im Jahre 1963 richteten die damaligen Verantwortlichen im Bezirksverband einen Schulungstag in Wipperfeld aus, unter dem Thema \u201eChristentum und Sport\u201c. Eine gro\u00dfe Anzahl von Sch\u00fctzenbr\u00fcdern waren anwesend und verbrachten den Tag im Gebet, Besinnung und Diskussion mit dem Bezirkspr\u00e4ses Pfarrer Rottl\u00e4nder.<br \/>\nDiese Schulungstage erfreuten sich gro\u00dfer Beliebtheit. 1964 wurde dieser Tag in Agathaberg ausgerichtet und 72 Sch\u00fctzenbruder verbrachten ihn mit einem neuen, f\u00fcr die Gemeinde Agathaberg zust\u00e4ndigen Pfarrer. Es war Pastor Schlimm, der bis im vergangenen Jahr Seelsorger in Agathaberg war und sicherlich unvergessen in den Herzen vieler Gl\u00e4ubiger bleiben wird.<\/p>\n<p>Auf der Bezirksversammlung am 24. April 1964 im Sch\u00fctzenlokal Flosbach in H\u00e4mmern, beschlossen die Delegierten zuk\u00fcnftig einen Bezirksprinzen zu ermitteln. So traten am 23. August 1964 alle 7 Prinzen der Bruderschaften unseres Bezirksverbandes an. Mit 23 Ringen errang damals erstmalig Karl Heinz Konrads von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg die Prinzenw\u00fcrde.<\/p>\n<p>Im Jahr 1967 gab es einen Wechsel in der Position des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers. Karl Heinz Tix von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld l\u00f6ste The Schmitz ab. Karl Heinz Tix hielt dieses Amt insgesamt 28 Jahre inne.<br \/>\nBeim Bezirksschie\u00dfen in diesem Jahr wurde ein Jungsch\u00fctze mit 26 Ringen von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg Bezirksprinz, der sp\u00e4ter 10 Jahre lang die Geschicke des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth lenken sollte. Es war Heinz Dieter Sch\u00fcller.<\/p>\n<p>Im Jahre 1971 feierten die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier und die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld ihr 50-j\u00e4hriges Bestehen. Noch heute erinnert man sich gerne an diese gro\u00dfartigen Sch\u00fctzenfeste.<br \/>\nEin Jahr sp\u00e4ter, im Jahre 1972, feierte die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg ihr 75-j\u00e4hriges Jubil\u00e4umsfest. Im Rahmen des Festgottesdienstes weihte Pastor Josef Schlimm die neue Fahne der Bruderschaft ein.<\/p>\n<p>1974 trat nach langem Wirken als Bezirkspr\u00e4ses Pfarrer Rottl\u00e4nder zur\u00fcck. Sein Nachfolger wurde Dechant Hanspeter Steinbach, der das Amt als Bezirkspr\u00e4ses f\u00fcr Jahrzehnte inne haben sollte.<\/p>\n<p>Ebenfalls im Jahre 1975 wurde ein neuer Bezirksvorstand gew\u00e4hlt. Josef Blechmann, der 14 Jahre die Geschicke des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth lenkte, wurde von Heinz Dieter Sch\u00fcller von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg abgel\u00f6st. Zu seinem Stellvertreter w\u00e4hlten die Delegierten Bruno B\u00f6rdgen, ebenfalls von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg du zum Bezirksschie\u00dfmeister Reinhard Czaja von der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern, der sein Amt erst im Jahr 2000 auf der Bezirksversammlung in Kreuzberg zur Verf\u00fcgung stellte. Als besondere Geste hatte sich der Bezirksvorstand zu Ehren von Josef Blechmann folgendes einfallen lassen: Auf dem Sch\u00fctzenfest der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier trafen sich zum Fr\u00fchkonzert am Sonntagmorgen Abordnungen der Bruderschaften mit ihren Fahnen vor dem Zelt. Gemeinsam mit dem Bezirksvorstand zogen die Abordnungen ein, um Josef Blechmann eine besondere Ehrung zu Teil werden zu lassen.<\/p>\n<p>Auf der Bezirksversammlung im Jahre 1978 wurde festgelegt, dass beim n\u00e4chsten Bezirksschie\u00dfen auch ein Bezirkssch\u00fclerprinz ermittelt werden soll. Der erste Bezirkssch\u00fclerprinz des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth hie\u00df Michael B\u00f6rsch von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Interesse zeigten immer mehr Frauen gegen\u00fcber dem Schie\u00dfsport und dem traditionellen Wirken in den Sch\u00fctzenbruderschaften. So war es nur eine Frage der Zeit, dass Frauen, die in ihrer Bruderschaft auf den K\u00f6nigsvogel schossen, zur K\u00f6nigin gekr\u00f6nt wurden und ebenfalls die Bezirksk\u00f6nigs- bzw. Bezirksk\u00f6niginnenw\u00fcrde erlangten. Der Bezirksbundesmeister Dieter Sch\u00fcller konnte 1979 Karin Hausmann von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf zur ersten Bezirksk\u00f6nigin des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth kr\u00f6nen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1981 feierte die St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft ihr 525-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Der damalige Pr\u00e4sident und sp\u00e4tere Bezirksbundesmeister Theo Schmitz kr\u00f6nte den Jubil\u00e4umsk\u00f6nig Walter Rikall, der im Jahre 1982 die Bezirksk\u00f6nigsw\u00fcrde errang.<br \/>\nAls besonders Nervenstark erwies sich der im Jahre 1982 gekr\u00f6nte Bezirksprinz von der Sant Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft Wipperf\u00fcrth. Guido Selbach errang die Di\u00f6zesanprinzenw\u00fcrde erstmals in der Geschichte des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth.<\/p>\n<p>Die St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf und die St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern, feierten im Jahre 1983 ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4umsfest. Die j\u00fcngste Bruderschaft des Bezirksverbandes Kreuzberg feierte im Jahre 1985 ihr 25-j\u00e4hriges Bestehen. Die Kreissparkasse Wipperf\u00fcrth stiftete in diesem Jahr einen Wanderpreis, der unter den ehemaligen und amtierenden Bezirksk\u00f6niginnen, Bezirksk\u00f6nige, Prinzen und Sch\u00fclerprinzen ausgeschossen wird. Bis in die heutige Zeit wird dieses Wanderpreisschie\u00dfen in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ein weiteres Ereignis im Jahre 1985 war die Bezirksversammlung, auf der ein neuer Bezirksvorstand gew\u00e4hlt wurde. Theo Schmitz von der St. Engelbertus Sch\u00fctzengesellschaft Wipperf\u00fcrth l\u00f6ste Dieter Sch\u00fcller von der Position des Bezirksbundesmeisters ab. Dieter Sch\u00fcller wiederum lie\u00df sich zum stellvertretenden Bezirksbundesmeister von den anwesenden Delegierten w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Ereignis stand dem Bezirksverband Wipperf\u00fcrth im Jahre 1986 ins Haus. Der amtierende Bezirksk\u00f6nig Karl Heinz Ufer errang die Di\u00f6zesank\u00f6nigsw\u00fcrde. Nat\u00fcrlich wurde dieses Ereignis geb\u00fchrend gefeiert und die Bergische Rundschau schrieb dazu: \u201eEine pr\u00e4chtige Parade der Sch\u00fctzen, wie man sie zuvor in Wipperf\u00fcrth noch nie gesehen hat, zog am Samstagnachmittag vom M\u00fchlenberg zur St. Nikolaus Pfarrkirche\u201c. Etwa 450 Sch\u00fctzen, Abordnungen von insgesamt 15 Bergischen Sch\u00fctzenbruderschaften und Sch\u00fctzenvereinen hatten sich in der Hauptschule auf dem M\u00fchlenberg versammelt, um bei der \u00dcbergabe der Di\u00f6zesanstandarte an die St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern dabei zu sein. Der damalige Bezirksbundesmeister Theo Schmitz hatte zu diesem Ereignis der feierlichen Fahnen\u00fcbergabe in die Aula der Hauptschule eingeladen. Er begr\u00fc\u00dfte neben dem Di\u00f6zesank\u00f6nigspaar Karl Heinz und Cornelia Ufer, Bezirkspr\u00e4ses Dechant Hanspeter Steinbach und den Vertretern der Stadt Wipperf\u00fcrth auch den Di\u00f6zesanbundesmeister Willi R\u00f6gele. Es war rundherum ein gelungenes Fest, bei dem den musikalischen Rahmen das Blasorchester der Sch\u00fctzenkapelle Wipperfeld lieferte. In ihren Gru\u00dfworten wiesen alle Redner auf das besondere Gl\u00fcck der Stadt Wipperf\u00fcrth hin, einen solch erfolgreichen Sch\u00fctzenk\u00f6nig in ihren Mauern zu haben. In Anspielung an den Heimartort K\u00f6nigsdorf des vorigen Di\u00f6zesank\u00f6nig Klaus Schillings sprach B\u00fcrgermeister Hans Leo Kausemann \u201eVom K\u00f6nigsdorf H\u00e4mmern, das jetzt drei K\u00f6nige in einer Person beheimatete. Den Sch\u00fctzen-, Bezirks- und Di\u00f6zesank\u00f6nig\u201c.<br \/>\nEs war das Ereignis schlechthin, dass H\u00e4mmern von insgesamt 336 Sch\u00fctzenbruderschaften in der Erzdi\u00f6zese K\u00f6ln den Titel des Di\u00f6zesank\u00f6nigs erreicht hat.<br \/>\nDi\u00f6zesanbundesmeister R\u00f6gele erinnerte, dass die Standarte des Di\u00f6zesanverbandes K\u00f6ln von jeher die Einheit der Bruderschaften symbolisiere. Um die Fahne habe man sich zu allen Zeiten versammelt. Sie sei aber auch ein Zeichen des Friedens, denn dort wo die Fahne der Sch\u00fctzen zu sehen sei, sei auch ein St\u00fcck Freiheit erkennbar. Und schlie\u00dflich sei sie ein Zeichen der Treue zum Sch\u00fctzengedanken und nicht zuletzt der ehelichen Treue.<br \/>\nNach den Ansprachen und Gru\u00dfworten schloss sich ein Unterhaltungskonzert der Sch\u00fctzenkapelle Wipperfeld an und es wurde bis weit in die Nacht gefeiert.<\/p>\n<p>Wer h\u00e4tte nach diesem gro\u00dfartigen Erfolg daran gedacht, dass zwei Jahre sp\u00e4ter ein weiteres grandioses Ereignis dem Bezirksverband Wipperf\u00fcrth bevorstand. Am Samstag, den 17. September 1988, machte sich der amtierende Bezirksk\u00f6nig Manfred Schumacher von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld mit einer Abordnung auf dem Weg nach Langenfeld, um dort mit 116 anderen Bezirksk\u00f6nigen um die Bundesk\u00f6nigsw\u00fcrde zu schie\u00dfen. Am Nachmittag des gleichen Tages gab dann Bundessch\u00fctzenmeister Hermann Macher den Namen in Abwesenheit des erkrankten Hochmeisters Dr. Maximilian Grad von Spee, des neuen Bundesk\u00f6nigs bekannt. Es war Manfred Schumacher. Die Rheinische Post schreibt in ihrer Langenfelder Ausgabe dazu: \u201eDer neue Bundesk\u00f6nig Manfred Schumacher, von eigene, Erfolg sichtlich \u00fcberrascht, gab zuerst Freundin Ute einen Kuss, bevor er die H\u00e4nde viele dutzender Sch\u00fctzenbr\u00fcder sch\u00fcttelte\u201c. Am n\u00e4chsten Tag marschierten zu Ehren ihres neuen Bundesk\u00f6nigs 25.000 Sch\u00fctzenschwestern und Sch\u00fctzenbr\u00fcder begleitet von 45 Musikkapellen durch das Zentrum von Langenfeld. Hoher politischer Besuch hatte sich aus Bonn angesagt. Bundestagspr\u00e4sident Dr. Philipp Jenninger, der die Schirmherrschaft \u00fcber das Bundesfest \u00fcbernommen hatte, nahm die Parade ab.<\/p>\n<p>Es war selbstverst\u00e4ndlich, dass der Bezirksverband Wipperf\u00fcrth an der Spitze mit Theo Schmitz, dem Bundesk\u00f6nig Manfred Schumacher und Ute Verb\u00fcnt am Abend des 18. September in Wipperf\u00fcrth einen gro\u00dfen Empfang organisierte. 450 Sch\u00fctzenschwestern und Sch\u00fctzenbr\u00fcder marschierten auf, um dem Bundesk\u00f6nigspaar ihre Aufwartung zu machen.<br \/>\nAber das war nicht alles. Ein gro\u00dfartiges Fest organisierte der Bezirksverband Wipperf\u00fcrth zu Ehren des Bundesk\u00f6nigspaares am 26. November 1988 in der Stadthalle auf dem M\u00fchlenberg. Es waren nicht nur die 7 Bruderschaften des Bezirksverbandes geladen, auch die Wipperf\u00fcrther B\u00fcrgersch\u00fctzen und viele von weither angereiste Sch\u00fctzenschwester und Sch\u00fctzenbr\u00fcder gaben sich, neben einer stattlichen Anzahl von B\u00fcrgern der Stadt, die Ehre zum Empfang der Bundesmajest\u00e4ten.<br \/>\nIn seinem Gru\u00dfwort nach dem Einzug der Bundesstandarte und den zahlreichen Fahnenabordnungen anderer Vereine sagte Bezirkspr\u00e4ses Hanspeter Steinbach wie es treffender f\u00fcr dieses Ereignis und die Stadt Wipperf\u00fcrth nicht sein konnte: \u201eDie \u00e4lteste Stadt des Bergischen Landes hat den j\u00fcngsten K\u00f6nig\u201c. Damit k\u00f6nne das Sch\u00fctzenwesen, das sich seit jeder der Jugend in besonderer Weise verpflichtet f\u00fchle, f\u00fcr die jungen Leute weiteres Kapital machen. Das Bergische Heimatlied und der gro\u00dfe Zapfenstreich beendeten das offizielle Programm in der M\u00fchlenberghalle.<\/p>\n<p>Am 29. April 1991 feierte Willi Wendeler, genannt Pinsel\u201c seinen 100. Geburtstag und seine 81-j\u00e4hrige Mitgliedschaft in der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf. Dort war er bereits im Jahre 1920 zum K\u00f6nig gekr\u00f6nt worden und war somit der \u00e4lteste K\u00f6nig im Bund der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften. Zu den Gratulanten an seinem Ehrentag z\u00e4hlten, neben dem Bezirksbundesmeister Theo Schmitz, der Hochmeister Hubertus Prinz zu Sayn-Wittengenstein und der stellvertretende Di\u00f6zesanbundesmeister Jac Boltz.<\/p>\n<p>Im Oktober 1993 feierte der Bezirkspr\u00e4ses Dechant Monsignore Hanspeter Steinbach seinen 65. Geburtstag. Der Heilige Vater ernannte ihn zum \u201eEhrenkaplan seiner Heiligkeit\u201c (Monsignore). Der Bezirksbundesmeister Theo Schmitz \u00fcberbrachte die Gl\u00fcckw\u00fcnsche des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth und ehrte ihn mit einer Auszeichnung.<br \/>\nWenige Wochen sp\u00e4ter wurde der neue Schie\u00dfstand der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern eingeweiht. Nach einem Gottesdienst zog die Bruderschaft mit ihren G\u00e4sten in einem Fackelzug zum Schie\u00dfstand, wo Pastor Grabowski die neuen R\u00e4umlichkeiten segnete. Auch hier \u00fcberbrachte der Bezirksbundesmeister die Gl\u00fcckw\u00fcnsche des Bezirksverbands.<\/p>\n<p>Im Jahre 1994 ging f\u00fcr den Bezirksverband Wipperf\u00fcrth ein gro\u00dfer Wunsch in Erf\u00fcllung. Die Bezirksstandarte mit den 7 Kirchen unseres Bezirksverbandes wurde fertiggestellt. Mit gro\u00dfem Engagement machte der amtierende Bezirksbundesmeister Theo Schmitz das Projekt Bezirksstandarte zur \u201eChefsache\u201c. Und so konnte in der Abendmesse am 16. April 1994 in Agathaberg nach der Predigt die Bezirksstandarte und eine neue Bezirksk\u00f6niginnenkette von Pastor Josef Schlimm geweiht werden. Neben dem amtierenden Bezirksk\u00f6nigspaar Peter und Irmgard Elsner von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg nahmen Abordnungen der Bruderschaften und der Bezirksvorstand teil.<\/p>\n<p>Auf der Bezirksversammlung am 11. Januar 1995 w\u00e4hlten die Delegierten einen neuen Bezirksvorstand. Zum Bezirksbundesmeister wurde Theo Schmitz wieder gew\u00e4hlt, der ank\u00fcndigte, dieses Amt nicht mehr die ganze Legislaturperiode inne zu halten, sondern zum Jahresbeginn 1998 zur\u00fcckzutreten. Heinz Dieter Sch\u00fcller, der als Bezirksbundesmeister und stellvertretender Bezirksbundesmeister 20 Jahre dem Bezirksvorstand angeh\u00f6rte, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Auch Karl Heinz Tix, bereits seit 28 Jahren im Amt des Schriftf\u00fchrers und Kassierers, legte sein Amt nieder. Beiden scheidenden Bezirksvorstandsmitgliedern wurde f\u00fcr die langj\u00e4hrige und professionelle Arbeit im Bezirksvorstand gedankt. Leider stellte sich zur Besetzung zur Position des stellvertretenden Bezirksbundesmeisters keiner der Anwesenden zur Verf\u00fcgung, sodass das Amt unbesetzt blieb. Das Amt des Kassierers und Schriftf\u00fchrers wurde wieder getrennt. Zum Kassierer w\u00e4hlten die Delegierten Hermann Josef Herzhof von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg und zum Schriftf\u00fchrer Rainer Drevermann von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf.<br \/>\nAuch im Jungsch\u00fctzenbereich gab es Ver\u00e4nderungen, Heinz Dieter R\u00f6ttgen als\u00a0Bezirksjungsth\u00fctzenmeister und sein Stellvertreter Manfred Schumacher von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld, traten von ihren \u00c4mtern zur\u00fcck. Auch ihnen galt der Dank des\u00a0Bezirksvorstands f\u00fcr die gute geleistete Arbeit. Zum neuen\u00a0Bezirksjungsth\u00fctzenmeister wurde Dietmar\u00a0Ringier von der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern und zu seinem Stellvertreter Thorsten Hamb\u00f6cker von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Auf der Vorstandssitzung mit den Brudermeistern am 20. Mai 1996 in H\u00e4mmern stellte sich Rainer Drevermann zur Wahl zum stellvertretenden Bezirksbundesmeister und wurde von den Anwesenden gew\u00e4hlt. Die Position des\u00a0Schriftf\u00fchrers \u00fcbernahm Urban Selbach von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Thier.<\/p>\n<p>Eine Idee, die den Ablauf des Bezirksschie\u00dfens und die Feierlichkeiten zur Kr\u00f6nung der ermittelten Bezirksmajest\u00e4ten v\u00f6llig ver\u00e4nderte, hatten die Brudermeister Karl Heinz Ufer von der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern und G\u00fcnter Sauermann von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf im Jahr 1996. Um der Kr\u00f6nungszeremonie einen noch w\u00fcrdigeren Rahmen zu geben, schlugen sie vor, einen Bezirksk\u00f6nigsball an dem folgenden Wochenende nach dem Bezirksschie\u00dfen zu veranstalten. Dieser Vorschlag fand gro\u00dfe Zustimmung bei den anderen Brudermeistern und ebenfalls bei den Vorstandsmitgliedern des Bezirksverbandes. So erging der Beschluss im Jahre 1997, den ersten Bezirksk\u00f6nigsball in der Geschichte des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth zu veranstalten. Ebenfalls fiel die Entscheidung f\u00fcr die Anschaffung einer neuen Bezirksk\u00f6nigskette. Wie bei der Bezirksstandarte war die Realisierung einzig und allein Theo Schmitz zu verdanken. Bis zum Bezirksk\u00f6nigsball sollte die neue Bezirksk\u00f6nigskette gefertigt sein, denn einen w\u00fcrdigeren Rahmen zur Weihung der Kette gab es nicht, als der Festgottesdienst vor dem ersten K\u00f6nigsball.\u00a0Theo Schmitz gelang es, termingerecht eine Bezirksk\u00f6nigskette fertigen zu lassen, in der Gold- und Kunstwerkschmiede der Sch\u00f6nst\u00e4dter\u00a0Marienbr\u00fcder in Vallendar am Rhein, von Goldschmiedemeister Peter Goeth.<\/p>\n<p>So war die Premiere des ersten Bezirksk\u00f6nigsballes ein voller Erfolg und das erste Bezirksk\u00f6nigspaar, das in diesem Rahmen gekr\u00f6nt wurde war Heinz Wild und Carmen Gr\u00fcnhagen von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf. Heinz Wild war allerdings nicht der erste, der die neue Bezirksk\u00f6nigskette bekam. Sein Vorg\u00e4nger Ralf Herzhof von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg hatte sie f\u00fcr wenige Stunden tragen d\u00fcrfen, denn gleich nach der Segnung in der Pfarrkirche St. Anna in H\u00e4mmern beim Festgottesdienst durch den Bezirkspr\u00e4ses Dechant Monsignore Hanspeter Steinbach, war sie ihm durch den Bezirksbundesmeister Theo Schmitz angelegt worden.<br \/>\nNach dem Gottesdienst, an dem auch B\u00fcrgermeister Hans Leo Kausemann teilnahm, zogen alle Sch\u00fctzen gemeinsam in das Sch\u00fctzenhaus der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern, wo nach den Siegerehrungen und Kr\u00f6nungen ein gem\u00fctlicher Abend mit den 250 Sch\u00fctzenschwestern und Sch\u00fctzenbr\u00fcdern bis tief in die Nacht andauerte.<br \/>\nEin weiteres gro\u00dfes Ereignis feierte der Bezirksverband Wipperf\u00fcrth mit der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg, die im September 1997 ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feierte. Ein Fest, das viele H\u00f6hepunkte hatte und sicherlich unvergessen bleibt.<\/p>\n<p>Im Januar 1998 ging eine kleine \u00c4ra zu Ende. Nach 13 Jahren als Bezirksbundesmeister legte Theo Schmitz auf der Bezirksversammlung in der Dorfsch\u00e4nke Agathaberg sein Amt nieder. Zum Nachfolger w\u00e4hlte die Versammlung den bis dahin stellvertretenden Bezirksbundesmeister Rainer Drevermann von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Frielingsdorf. F\u00fcr die Position des stellvertretenden Bezirksbundesmeisters stellte sich Karl Kasokat von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Wipperfeld zur Verf\u00fcgung und wurde durch die Versammlung gew\u00e4hlt. Di\u00f6zesanbundesmeister Emil Vogt, der bei dieser Veranstaltung anwesend war, w\u00fcnschte beiden alles Gute im neuen Amt und w\u00fcrdigte Theo Schmitz 13-j\u00e4hrige Amtszeit. \u201eWelcher Bezirksbundesmeister kann schon von sich sagen, in seiner Amtszeit einen Di\u00f6zesan- und einen Bundesk\u00f6nig gehabt zu haben\u201c, so Emil Vogt. Dann w\u00e4hlte die Bezirksversammlung Theo Schmitz zum Ehrenbundesmeister.<br \/>\nDie erste gro\u00dfe Aufgabe, die der neu gew\u00e4hlte Bezirksvorstand zu bew\u00e4ltigen hatte, waren die Vorbereitungen f\u00fcr den 2. Bezirkskr\u00f6nungsball am Samstag, den 2. April 1998 und am darauffolgenden Tag die Domwahlfahrt der Sch\u00fctzen des Erzbistum K\u00f6ln am 26. April 1998 zum Pontifikalamt im Hohen Dom zu K\u00f6ln mit Erzbischof Joachim Kardinal Meisner.<br \/>\nEin ereignisreiches Wochenende war es, denn 23 Jahre war es her, dass ein Sch\u00fctzenbruder von der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft Kreuzberg einen Bezirksk\u00f6nig in ihren Reihen hatten. Und dann war es auch noch der Brudermeister. So erhielt aus den H\u00e4nden von Bezirksbundesmeister Rainer Drevermann das K\u00f6nigspaar Klaus und Inge Dreiner im Sch\u00fctzenhaus der St. Hubertus Sch\u00fctzenbruderschaft H\u00e4mmern die Insignien. Entsprechend ausgelassen wurde nach diesem Erfolg gefeiert und trotzdem nahmen am anderen Morgen 150 Sch\u00fctzen des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth am Di\u00f6zesantag im Rahmen des Domjubil\u00e4ums in K\u00f6ln teil. Ein Tag, der f\u00fcr die teilnehmenden Sch\u00fctzenschwestern und Sch\u00fctzenbr\u00fcder unvergessen bleiben wird. Es war ein regnerischer Tag. Aus allen Himmelsrichtungen str\u00f6mten Gruppen von Sch\u00fctzen aus der gesamten Erzdi\u00f6zese Richtung Domplatte. Rund 325 Bruderschaften mit mehr als 6.000 Sch\u00fctzen, so wurde bekannt, nahmen an dieser Domwallfahrt teil. Vor dem Hauptportal der St. Maria Himmelfahrt Kirche trafen sich Abordnungen aller 7 Bruderschaften unseres Bezirksverbandes mit ihren Majest\u00e4ten.<\/p>\n<p>Auf den Bezirksbundesmeister Rainer Drevermann wartete an diesem Morgen noch eine besondere Aufgabe. Er hatte beim Pontifikalamt im Dom dem Kardinal die Geschenke des Bezirksverbandes zu \u00fcberreichen. Eine Plakette mit der Zeichnung des Heiligen Engelbert und ein Fl\u00e4schchen \u201eWuppertropfen\u201c. Bei dem Pontifikalamt war auch der Bezirkspr\u00e4ses Dechant Monsignore Hanspeter Steinbach als Konzelebrant anwesend. In seiner Predigt betonte Joachim Kardinal Meisner, das Sch\u00fctzenvereine nicht blo\u00df harmlose Gesellschaften seien, die der Freizeitgestaltung dienten. Sch\u00fctzen sind christliche Zellen im K\u00f6rper unserer Gesellschaft, sie bilden den Br\u00fcckenkopf, von dem aus Christus die Welt erobert. Diese Zellen m\u00fcssten \u00fcberall sein, um die sakul\u00e4re Welt christlich zu unterwandern. Sch\u00fctzen sind in der Kirche der Gegenwart unverzichtbar.<br \/>\nNach dem Pontifikalamt traten sehr viele Sch\u00fctzenschwestern und Sch\u00fctzenbr\u00fcder werden der immer aufdringlicher werdenden Regeng\u00fcsse schon vorzeitig die Heimreise an, auch die Teilnehmer aus dem Bezirksverband Wipperf\u00fcrth.<\/p>\n<p>Der H\u00f6hepunkt zum 750. Jahrestag der Grundsteinlegung zum Gotischen Dom zu K\u00f6ln war am 15. August 1998. Joachim Kardinal Meisner pers\u00f6nlich hatte den Di\u00f6zesanverband K\u00f6ln darum gebeten, gemeinsam mit der Polizei den Ordnungsdienst an diesen bedeutungsvollen Tag an dem 10.000 Pilger zum feierlichen Pontifikalamt am Hochfest Maria Himmelfahrt im Hohen Dom zu K\u00f6ln erwartet werden. Im Gegensatz zur Domwallfahrt der Sch\u00fctzen, schien an diesem Tag die Sonne und die Abordnung des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth hatte die Aufgabe am Hauptportal des Doms Spalier zu stehen, um den Einzug der Kardin\u00e4le, an ihrer Spitze der Legat des Papstes Angelo Kardinal Sodano und Erzbischof Joachim Kardinal Meisner sowie die Ehreng\u00e4ste, u.a. der Bundeskanzler Helmut Kohl und Michaelk Gorbatschow, zu gew\u00e4hrleisten. Auch dieser Tag, sicherlich ein unvergessliches Erlebnis der 7 Sch\u00fctzenbr\u00fcder des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth, die dieses Geschehen miterleben konnten.<\/p>\n<p>Wer erinnert sich nicht, wie Anfang 1999 viele Menschen durch die Kriegswirren im Kosovo ihr Hab und Gut verloren und unter Hunger und K\u00e4lte litten. So hatten 2 Sch\u00fctzenbr\u00fcder die Idee, dass auch die Sch\u00fctzenbruderschaften des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth humanit\u00e4re Hilfe leisten k\u00f6nnen. Die Idee von Heinz Dieter Sch\u00fcller und Thomas Ufer von der St. Sebastianus Sch\u00fctzenbruderschaft Agathaberg war, f\u00fcr einen bestimmten Betrag Grundnahrungsmittel zu kaufen und sie vor Ort im Kosovo den Menschen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Alle Bruderschaften erkl\u00e4rten sich spontan bereit zu spenden. F\u00fcr \u00fcber 5.000,- DM wurden mehr als 10 Tonnen Mehl gekauft und \u00fcber das Fl\u00fcchtlingswerk der Vereinten Nationen in den Kosovo geschafft. Mit gro\u00dfem Einsatz sorgte Thomas Ufer daf\u00fcr, dass die Spende zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankam und ein wenig Not lindern konnte.<br \/>\nDer R\u00fcckblick der ersten 50 Jahre des Bezirksverbands Wipperf\u00fcrth hat nicht den Anspruch der Vollst\u00e4ndigkeit. Viele Ereignisse und Begebenheiten konnten nicht erw\u00e4hnt werden, da es den Rahmen dieser Chronik sprengen w\u00fcrde. Dennoch wird es dem Leser nicht verborgen bleiben, welch gro\u00dfe Entwicklung der Bezirksverband Wipperf\u00fcrth mit seinen Bruderschaften genommen hat und mit welch gro\u00dfem Verantwortungsbewusstsein das Ziel entsprechend unserer Ideale Glaube, Sitte, Heimat verfolgt wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik des Bezirksverband Wipperf\u00fcrth seit 1950 &nbsp; Es war ein sehr geschichtstr\u00e4chtiges Jahr, das Jahr 1950, als in der Gastst\u00e4tte Franz Harhaus in Wipperf\u00fcrth am 9. M\u00e4rz 1950 durch Pr\u00e4lat Dr. Louis und dem Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundes der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften Direktor K\u00f6rner die Gr\u00fcnderversammlung zur Gr\u00fcndung des Bezirksverbandes Wipperf\u00fcrth&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/?page_id=52\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":34,"menu_order":26,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-52","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/52","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/52\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56,"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/52\/revisions\/56"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.bezirksverband-wipperfuerth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}